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  • 4th International Physical Theatre Festival Essen 5 - 9 July 2017

3 Solostücke

MAN DRAKE (FR) · Howool Baek (DE/KOR) · Saskia Rudat (DE)

© Tanz Hotel Ernst Grünwald

06.Juli, 18 Uhr

Maschinenhaus Essen

Spieldauer 

ca. 80 Min.

Eintrittspreis 

15,– € / 8,– € (erm.)

QUE DU BONHEUR (?)
Man Drake | Sandrine Maisonneuve (FR)

Alltägliche Gesten im Takt des Metronoms. Eine Frau, gefangen im immer gleichen selbstgewählten Rhythmus, im Spiel mit auferlegten Rollen und im Kampf gegen gängige Klischees, bis zur Erschöpfung.

Dauer:  ca. 35 Min.
Idee, Konzept: Toméo Vergès
Darstellerin: Sandrine Maisonneuve

Man Drake | Sandrine Maisonneuve (F)
Die Arbeiten der Man Drake Kompanie bewegen sich an der Grenze zwischen Theater und Tanz. Der Regisseur Toméo Vergés richtet mit seinen Performances den Blick auf die alltäglichen Dinge, die uns umgeben, führt sie ins Absurde und Surrealistische. Seine Formate jenseits der gängigen Bühnenarbeiten
eröffnen neue Perspektiven und schaffen Raum für eigene Interpretationen.

 

Did U Hear
Howool Baek (DE/KOR)

The rose that grew from concrete
Did you hear about the rose
that grew from a crack in the concrete?
Proving nature’s laws wrong,
it learned to walk without having feet.
Funny it seems but by keeping its dreams,
it learned to breathe fresh air.
Long live the rose that grew from concrete
when no one else even cared.
Tupac Shakur

Ist es notwendig das jeder zwei Beine hat? Müssen wir atmen lernen? Muss jeder gut aussehen? Muss jeder hetero sein? Muss jeder normal sein? Was bedeutet normal? Ist es nicht unnormal, dass wir unsere Gedanken für normal halten? Menschen sehen in die gleiche Richtung und setzen ihren Weg in den Spuren anderer fort. Sie folgen unsichtbaren Regeln und versuchen, ihre Füße den Spuren anzupassen. Jeder hadert auf seine Weise mit seinem Leben. Soziale Klischees und Vorurteile ziehen uns runter. Wir verfügen über das Recht, unseren eigenen, unbegangenen Weg mit unseren eigenen Füßen zu gehen. Wir können unsere eigene Richtung wählen, auch wenn dies länger dauert. Es gibt Hoffnung in der Verzweiflung. Wenn wir an uns glauben werden wir unsere innere Schönheit finden.

Dauer: ca. 17 Min.
Choreografie: Tanz Howool Baek
Komposition: Livemusik Matthias Erian
Koproduktion: Im_flieger / Österreich

Gefördert durch: Arts Printing House / Litauen, Tanzzentrale / Deutschland
Dank an: Eunyoung Kang ( 2014), Peter Kutin, Ronald von den Sternen, Tim Blechmann

Howool Baek lebt und arbeitet als Choreografin in Berlin. Sie begann als Tänzerin mit Hip Hop und Streetdance bevor sie am Incheon City College in Korea Tanz studierte. Ihre professionelle Tanzkarriere begann mit der Zusammenarbeit mit der Dance On & Off Kompanie im Jahr 2004. Seit Beginn ihrer choreografischen Laufbahn ist Howool Baek auf der Suche nach der spezifischen Bewegungsqualität die durch Begrenzung ensteht. Wichtige Aspekte sind für die Choreografin dabei die Erforschung des menschlichen Körpers und die Sensibilisierung der Körperwahrnehmung.
www.howoolbaek.com

Close Up
Saskia Rudat (DE)

Wolltest du jemals jemandem etwas sagen, das dir am Herzen liegt? Wir wissen alle es ist alles andere als einfach. Während die Sprache sich allmählich durch ein Für und Wider tastet, ringt der Körper noch um Standhaftigkeit. Die Stimme wird zur Musik. Ein ununterbrochener Sprachfluss, gefolgt von den nervösen Klängen einer elektrischen Gitarre, tastet sich durch Ja's und Nein's, bis er sich schließlich in einer Explosion aus Geständnissen und Offenbarungen entlädt. In dem einen Moment bilden Körper, Stimme, Gedanken und Gefühle noch eine unzerstörbare Einheit, in dem nächsten verlieren sie jeglichen Zusammenhalt.

Konzept/ Performance: Saskia Rudat

Saskia Rudat wurde 1991 in Dresden geboren. Psychologiestudium an der Jenaer Friedrich Schiller Universität. Mit dem Wunsch Performerin, Regisseurin und Choreografin und Autorin zu werden begann sie  „Physical Theatre“ an der Folkwang Universität der Künste zu studieren. Saskia Rudat beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Musik, Text, Regie und Schauspiel, Maskenspiel, Puppen- und Objekttheater, Performancekunst, Tanz und Akrobatik. Ungeachtet der jeweiligen Kunstform liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf dem unmittelbaren Moment, in dem sich Gefühle, Geschichten und Bilder dem Publikum erschließen. In ihren choreografischen Arbeiten erforscht sie Rhythmus und Gegensätzlichkeit sowohl als eine persönliche als auch clowneske Haltung. Mit Ivo Schneider gründete sie das Kollektiv SÄCHSISCHE SCHWEIZ.
https://www.facebook.com/rudatsaskia/

 

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